Nina Toepfer

 

Einsätze, Ausfallschritte - Beipackzettel zum Wohnquintett


Wellen im Seefeld. Eine Annäherung in vier Bildern


Orte: Bettina Stucky

Sempersteig, Zürich

Natürlich, eine Treppe. Ein Fuss setzt sich vor den andern. Aber der Ort ringt dem automatischen Irgendwohingelangen akuteren Willen und helleres Bewusstsein ab. Höhendifferenz überwinden. Hinkommen oder weggehen, jedenfalls in Bewegung bleiben. Kann man auf der Treppe das Ziel vor den Augen verlieren? Weiterlesen

 

Kolumne in «Werk, Bauen, Wohnen», Nr. 7-8/2010


Orte: Roman Signer

List

«List» sagt Roman Signer, «wie in Journa-list.» Manchmal segeln Signers Wörter so rätselhaft und simpel und poetisch durch die Luft wie Hocker, die er durch die Appenzeller Landschaft sprengt. Er ist ein ökonomischer Erzähler, darin aber virtuos, gelassen, konzentriert. Das Auge ist filmisch geschult, der Sinn für Humor unbeirrt, die Dimensionen klar umrissen – die Natur ist grossartig, der Künstler klein. Weiterlesen

 

Kolumne in «Werk, Bauen, Wohnen», Nr. 4/2010


Orte: Peter Stamm

Waldlichtung bei Winterthur

Der Wald ist ein Raum, den man betritt. Von aussen sieht man ihn, aber erst von innen nimmt man ihn wahr. Um im Wald zu überleben, sagt Peter Stamms Anja in einer neuen Erzählung, braucht es weniger Kraft und Geschicklichkeit, dafür erhöhte Aufmerksamkeit. Anja lebt im Wald. Lange Zeit bleibt sie unentdeckt. Im Wald gibt es nur die Gegenwart, sagt sie, und es gibt eine «Präsenz, die an Bewusstlosigkeit grenzt». Weiterlesen

 

Kolumne in «Werk, Bauen, Wohnen», Nr. 11/2009


Krieg zwischen den Zeilen

Die Sexismus-Debatte lässt grüssen! Der vortreffliche satirische Roman der Britin Annalena McAfee beleuchtet ein nicht so lustiges Thema: den Kampf zwischen jungen und alten Frauen.

 

«Clack», 6. Mai 2013 Link zum Artikel


Was heisst cool?

Look, Pose, Haltung? Wer weiss schon, was cool bedeutet. Ein Wissenschafter ist der Frage mit uncoolen Methoden nachgegangen, und James Bond kommt noch einmal als Nachtrag ins Spiel.

 

«Clack», 9. November 2012 Link zum Artikel


Geliebte Geliebtenrolle

Die neue Verfilmung von Tolstois «Anna Karenina» ist eine Hommage an die ungeahnt moderne Figur der Maitresse. So sind es heute, schenkt man den Fachleuten Glauben, gerade die starken und selbstbestimmten Frauen, die Affären suchen und Seitensprünge provozieren.

 

«Clack», 10. Dezember 2012 Link zum Artikel