«Um ein breites Publikum anzusprechen, braucht eine Architektenmonografie ein selbsterklärendes Buchkonzept. So viele Bauten wie möglich zu zeigen, kann nicht das Ziel sein. Die Entwurfshaltung lässt sich besser mit ausgewählten Projekten oder mit einem thematischen Fokus herausschälen; die Gesamtübersicht kann man getrost ans Werkverzeichnis im Anhang delegieren. […] Architekten erweisen sich darum selbst einen Dienst, wenn sich den Büchermachern auf Augenhöhe begegnen und ein gutes Konzept auch mal gut sein lassen.»

aus: «Der Katalog ist tot», Hochparterre 11/2014, S. 20ff.

Marion Elmer (* 1972 in Zürich), lic. phil. I, MAS Arch gta ETH Zürich.
Seit 2004 freie Lektorin und Fachautorin für Bücher und Zeitschriften (Hochparterre: Edition und Zeitschrift; Swisspearl Architecture, gta Verlag, world-architects.com, Kommode Verlag, hier+jetzt) und Dozentin für Workshops rund ums Texten. 2005–2009 Galerieassistenz Artrepco Gallery. 2003–2009 Partnerin bei proof. 1999–2004 Lektorin und Bildredaktorin in verschiedenen Verlagen (Niggli Verlag, Edition Stemmle, Kein&Aber).